Immobilien-Marketing 360°- Wochenrückblick 4/2017

pexels-photo-207489Ich, Karin Blömeke, selbständige Immobilien-Marketing Fachfrau, gebe in meinem Blog wöchentlich Einblick in den gewöhnlichen Arbeitsalltag eines Immobilien-Marketing Profis.

Mein Wochen-Rückblick mit 3k: kreativ-kritisch-kompetent!

Diese Arbeitswoche stand ganz im Zeichen des Newsletter-Versandes sowie des Social-Media-Marketings mit dem Ziel: meine Internetseite www.immoberatung.ch soll eine bessere Platzierung auf google erreichen.

Zum Newsletter.
Diesen habe ich in einem einfachen Tool erstellt, mit ansprechenden Bildern ausgestattet und an meine knapp 4000 Newsletterempfänger versandt. Als Wochentag habe ich mit Dienstag morgen (Empfangsdatum) bisher die besten Resultate erzielt. Das Hauptthema des Newsletters ist das neue Immobilien-Kursprogramm 2017

Als weitere Themen habe ich den Immotipp weitergeführt (erscheint in jedem Newsletter mit neuem Thema) und mit meiner Firmenwebseite verlinkt wo das aktuelle Merkblatt mit vielen nützlichen Tipps kostenlos heruntergeladen werden kann – und noch weitere Themen wie Kursteilnehmer-Feedback und Firmenkurse sind im Newsletter enthalten. Das Resultat: Die Anzahl der Seiten-Besucher stieg von wöchentlich durchschnittlich 150 auf über 500 an.

Zum Social-Media-Marketing.
Das google-Suchresultat zum Keyword „immobilien marketing“ soll besser werden. Das Ziel: künftig ganz auf google Adwords verzichten zu können (diese haben übrigens kein Einfluss auf SEO). Um bei google gute Resultate zu erzielen ist Aktualität auf der Seite unumgänglich. Weiter ist zu wissen, dass google Aktivitäten auf Social-Media-Kanälen sehr hoch gewichtet. Also heisst das für mich: Meine Fanpage auf Facebook muss mehr Follower kriegen. Kostenlos ist dies nur möglich über eigene Beiträge (sehr schwierig hier Seiten-Follower zu generieren) oder mein neuster Versuch, ich bin einer geschlossenen Gruppe beigetreten mit dem Gruppenzweck likes4likes. Konkret heisst dies, andere Seiten zu liken und von diesen kommen dann ebenfalls likes zurück.Resultat: 10 neue Follower in 4 Tagen. Investition: viel Zeit, Nerven und online-Präsenz.

Eine Firmen-Fanpage auf Facebook ist ein MUSS für jede Firma.
Heute ist es unumgänglich in den Social-Media-Kanälen vertreten zu sein.

Aus diesem Grund gibt es den Kurs „starten mit Social-Media im Immobilienbereich“
wo neben den wichtigsten theoretischen Kenntnissen gleichzeitig Profile auf Facebook eröffnet werden (Firmen-Fanpage) und ebenfalls bestehende Berührungsängste mit diesem neue Medium abgebaut werden können.

Glücklicherweise spielt sich das Leben nicht nur online ab sondern es finden viele persönliche Kontakte statt und das schätze ich sehr.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein erholsames Wochenende und freue mich auf eine neue spannende Arbeitswoche.

Karin Blömeke, immoberatung.ch, 27.1.2017

 

 

Immobilien-Marketing 360° – Rückblick Arbeitswoche 3/2017

blume_biene__erstvermietung_bearbeitet-1Ich, Karin Blömeke, selbständige Immobilien-Marketing Fachfrau, gebe in meinem Blog wöchentlich Einblick in den gewöhnlichen Arbeitsalltag eines Immobilien-Marketing Profis.

Mein Wochen-Rückblick mit 3k: kreativ-kritisch-kompetent!

Diese Arbeitswoche – welche für mich im Normalfall 2 – 3 Arbeitstage und einige Abendstunden umfasst – war ich fast vollständig mit der Internetseite und der Vermarktungsbroschüre des Erstvermietungsprojektes in Glattbrugg beschäftigt.

Der kreative Teil ist abgeschlossen d.h. das Layout und die Bilder sind bestimmt. Diese mussten jedoch bereits zum Zeitpunkt der Auftragsvergebung für die Vermarktungstafel und die Blache für das Baustellengerüst bestimmt sein.

Nun geht es neben dem interessanten Teil der Projekt- und Lagebeschreibung (micro/macro) um den doch eher „mühseligen“ Pflichtteil der einzelnen Wohnungsbeschreibungen, Wohnungsangaben und Grundrisse im CMS damit diese auf der Internetseite erscheinen. Aber heute (Freitag Nachmittag) ist auch diese Arbeit mehr oder weniger erfolgsversprechend abgeschlossen. Nachdem die bestehenden Interessenten ausführlich über das Projekt informiert worden sind, dürfen nun alle Interessierten sich unter www.oberhauserstrasse.ch ein Bild vom Projekt machen.

Wieso habe ich im Layout ein Blume gewählt? Ich wollte in den kalten oft grauen Wintertagen etwas Farbe hineinbringen und darauf hinweisen, dass die Wohnungen im Spätsommer bezugsbereit sind. Ebenfalls kann das Bild Emotionen vermitteln was bei einer Aussenansicht vom Haus eher schwierig wäre (Immobilie = eher kaltes, neutrales Produkt). Und zuletzt soll der Vermarktungs-Auftritt ja schliesslich auffallen und Interesse wecken.

Ach ja und fast vergessen. Dem säumigen Bezahler des bestellten Fachordners habe ich eine freundliche Nachricht auf der Firmen-Facebookseite hinterlassen und warte nun auf eine Reaktion. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten und wünsche Ihnen ein angenehmes und erholsames Wochenende.

Herzliche Grüsse,
Karin Blömeke

Immobilien-Marketing 360° – Rückblick einer normalen Arbeitswoche

 Ich, Karin Blömeke, selbständige Immobilien-Marketing Fachfrau, gebe in meinem Blog gerne Einblick in den gewöhnlichen Arbeitsalltag eines Immobilien-Marketing Profis.

Mein Wochen-Rückblick mit 3k: kreativ-kritisch-kompetent!

Woche 2, 2017 (meine erste Arbeitswoche im neuen Jahr)

Neues Jahr, neuer Vorsatz, neue Ideen und neue Umsetzungen. Ich werde nun jeden Freitag einen kurzen Wochenrückblick über meine Arbeiten und Eindrücke veröffentlichen.

Diese Woche habe ich diejenigen Personen bzw. Firmen gemahnt, welche vor langer Zeit bei mir meinen Fachordner bestellten, aber bis heute nicht bezahlt haben. Dieses Vorgehen ist für mich nicht nachvollziehbar und noch weniger verständlich, wenn diese auf keinem gewöhnlichen Kommunikationsweg wie Brief, Mail oder Telefon erreichbar sind. Ich überlege mir, ob ich einen Hinweis auf deren übersichtlich gestalteten Firmen-Facebookseite hinterlassen soll und damit auch gleich prüfen, ob die Kommentare wenigstens da gelesen werden. In Social Media sollte immer schnell reagiert werden.

Für das startende Immobilien-Vermarktungs-Projekt mit 19 Mietwohnungen in Glattbrugg versuche ich seit anfangs Dezember 2016 eine Vermarktungstafel auf das Grundstück – an stark frequentierter Lage – fertig montieren zu lassen. Nachdem ich die Daten 2 x senden musste (weil nicht mehr auffindbar) und dann die Weihnachtstage dazwischen kamen, warte ich nun auf ein definitives Montagedatum. Hoffentlich bedeuten der Schnee und die Kälte nicht nochmals eine Verzögerung.

Da sich die Immobilie erst im rohbauähnlichen Zustand befindet, wird die Vermarktung mit Visualisierungen unterstützt. Nachdem ich die Zielgruppen, Ausstattung und Möblierungsvorschläge noch vor den Festtagen definiert hatte, sind einige Visualisierungen bereits fertig und bei den anderen müssen nur noch kleine Korrekturen vorgenommen werden. Die Bilder sind sehr ansprechend geworden und haben sogar einen farblichen Bezug zum restlichen Layout der Vermarktungsunterlagen.

Geniessen Sie den Ausblick aus der gemütlichen Loggia der Dachwohnung.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende mit Sonne und hoffentlich auch etwas Winter.

Karin Blömeke
immoberatung.ch

Immobilien und die richtigen Konzepte

Braucht es Konzepte im Immobilien-Marketing oder reicht als Grundlage zum Vermarktungserfolg auch einfach nur eine Portion Erfahrung? Auf diese Frage werden Sie nach dem Lesen des Artikels sicher die passende Antwort finden.

Ein Konzept auszuarbeiten ist nicht schwer, aber dafür umfangreich – wenn man es ordentlich machen will. Konzept heisst nichts anderes als ein grober Plan, der die Massnahmen zur Erreichung eines Ziels auflistet oder beschreibt.

Da bei Immobilien-Projekten immer mehrere Parteien involviert sind und die Umsetzungsdauer meist über 15 Monate bis hin zu mehreren Jahren dauert (je nach Grösse und Komplexität des Projektes) ist eine detaillierte Planung unerlässlich. Die wechselnden Projektteilnehmer – je Projektfortschritt – erschweren den optimalen Prozess- und Informationsfluss zusätzlich.

Mein Credo: Immobilien-Marketing kennt viele Lösungen, aber nur einen zielführenden Weg: Analyse – Planung – Umsetzung und Kontrolle. Oberstes Ziel des Immobilien-Marketings muss sein: einer örtlich vorhandenen Zielgruppe das auf sie zugeschnittene Produkt bereit zu stellen und somit eine effiziente Vermarktung mit daraus resultierenden Kosteneinsparungen zu gewährleisten.

Bei der Planung (Projekt-Planungsphase) – welche nach einer Standort-und Marktanalyse – erfolgt, stehen u.a. folgende Konzepte zur Verfügung:

  • Marketingkonzept
  • Nutzungskonzept
  • Kommunikationskonzept
  • Vermarktungskonzept

Mittels der Erstellung eines Konzeptes werden Ideen, Gedanken, allfällige Probleme etc. geordnet und kontrolliert aufgearbeitet und festgehalten. Gibt es Veränderungen in der Zusammensetzung des Projektteams, können sich neu Dazugestossene schnell und unkompliziert in das Projekt einarbeiten und informieren. In meiner 10-jährigen Tätigkeit in Immobilien-Projekten habe ich schon einige Male erlebt, dass ganze Teams ausgewechselt wurden und ich in der Funktion als externer Immobilien-Marketingberater als einzige Person einen detaillierten Gesamt-Überblick über bereits getroffene Entscheidungen hatte.

Obwohl die Inhalte meistens ähnlich sind, können Konzepte nicht einfach kopiert werden. Die Gliederung ist jedoch immer dieselbe. Jedes Konzept gliedert sich in die drei Hauptteile:

  • Analyseteil: zeigt die Ausgangslage sowie die Situationsanalyse auf
  • Strategieteil: formuliert die Zielsetzung(en), die Zielgruppen, die Kommunikationsinhalte sowie die Strategie
  • Massnahmenteil: beschreibt die Massnahmen, das Budget und die Erfolgskontrolle

Bevor auf die Unterscheidung der verschiedenen Konzepte eingegangen wird, ist festzuhalten, dass die Einflussnahme auf das endgültige Produkt Immobilie – je nach Projektfortschritt – immer kleiner wird. Kann beim Marketing- bzw. Nutzungskonzept noch auf die Objekt-Grösse und Ausbau, Wohnungsmix etc. Einfluss genommen werden, ist dies beim Vermarktungskonzept fast nicht mehr möglich. Des Weiteren werden je nach Projektstand andere Konzepte benötigt (siehe Grafik/Quelle immobilien-marketing360°).

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Wie lassen sich die Konzepte abgrenzen bzw. welche Unterscheidungsmerkmale weisen diese auf? Beispielsweise der Inhalt des Marketingkonzepts ist mit weniger Details behaftet als das Vermarktungskonzept. Im Marketingkonzept werden vor allem richtungweisende Massnahmen (Stossrichtungen) vorgegeben. Konkret handelt es sich dabei um Definitionen/Festlegungen der Instrumente (price, product, place und promotion), Zielgruppen, Einsatzgebiete, Umsetzungsdauer etc. (eine detaillierte Übersicht finden Sie im Fachordner Immobilien-Marketing 360°).

Zusammengefasst sind dies die wichtigsten Vorteile einer Konzepterstellung:

  • Erstellung einer theoretischen Grundlage inkl. Ideensortierung und Priorisierung
  • schriftliche Basis/Zusammenfassung aller relevanten Faktoren und Informationen
  • gezielte Planung und ganzheitliche Betrachtungsweise (360°)
  • Formulierung konkreter Ziele
  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Orientierungsrahmen mit Zwischenzielen
  • Termin-, Budget- und Erfolgskontrolle
  • leichtere Informationsübergabe Dritte und neue Projektmitglieder

Für allfällige Fragen bzw. Hilfestellungen stehe ich Ihnen bei der Erstellung Ihres nächsten Konzeptes gerne zur Verfügung.