Immobilien-Marketing 360° – Wochenrückblick 7/2017

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Redesign ist online – Vermarktungsblache bestellt

Diese Woche ist die neue Internetseite für die Geschäftsflächenvermarktung gewerbestrasse.ch online geschaltet worden. Details dazu finden Sie auf meinem Blogbeitrag unter www.immoberatung.ch und selbstverständlich stehe ich jederzeit für allfällige Rückfragen zur Verfügung.

Ebenfalls habe ich mich diese Woche mit der Vermarktung der aktuellen Immobilienkurse beschäftigt. Diese werden nur online beworben und zwar mittels:

  • Newsletter
  • Blogbeiträgen
  • persönlichen E-Mails
  • google-Adwords-Anzeigen

Leider, stösst der neu-konzipierte Kurs „kreative Vermarktung von kleineren Geschäftsflächen“ auf relativ kleines Interesse. Dies erstaunt mich  – weil doch gerade hier viel mehr möglich wäre und viele der Leerstände mit ein wenig „mehr“ Vermarktung vermieden werden könnten. Werde diesen Kurs mittels google-Anzeigen etwas pushen.

Als lesenswert kann ich den Artikel zu digitalen Nomaden empfehlen. Interessant in welche Richtung sich ein kleiner Teil unserer Zielgruppe (Mieter für Arbeitsplätze / Geschäftsflächen)  hin entwickelt.

Nun wünsche ich allen Bloglesern eine erfolgreiche Woche und freue mich, Sie auch nächste Woche an dieser Stelle begrüssen zu dürfen.

Herzliche Grüsse

Karin Blömeke
immoberatung.ch

 

 

 

Welche Zielgruppe gesucht?

Welche Zielgruppe soll das Plakat hoch oben auf dem Dach ansprechen?

Obwohl in Zürich und Umgebung zur Zeit viel Gewerbe- und Bürofläche neue Mieter suchen, ist die Vermarktung der leerstehenden Flächen – teils grosse Flächen bis zu ganzen Gebäuden – oft nicht zielführend und nicht zuletzt infolge mangelhafter Ausführung. Die Flächen stehen teils über Monate bis zu mehreren Jahren leer.

Ich bin jedoch davon überzeugt, dass jeder Leerstand in nützlicher Frist behoben werden kann.  Ich habe selber schon über längere Zeit leerstehende Flächen mit Erfolg vermieten können und dies obwohl es sich um ältere Räumlichkeiten handelte und diese sich nicht an Top-Lagen befanden sondern in absolut ländlicher Umgebung.

Durch konsequenten Einsatz von Immobilien-Marketing und persönlichem Engagement kann für jede Fläche der passende Mieter gefunden werden.

Vorausgesetzt der Mietpreis ist marktgerecht. Hier setzt das Immobilien-Marketing nämlich bereits ein. Zu Beginn eines erfolgreichen Vermarktungsprozesses steht eine kurze Standort-/Marktanalyse wo das Preisgefüge, die Konkurrenzangebote und der Standort samt Infrastruktur detailliert analysiert wird.
Anhand der Resultate und Auswertungen und unter Miteinbezug des bereits bestehenden Mietermixes wird die Zielgruppe bestimmt, welche für die Räumlichkeiten in Frage kommt. Gerade bei Gewerbeflächen kann es gut sein, dass mehrere verschiedene Zielgruppen in Frage kommen, was beim nächsten Schritt berücksichtigt werden muss: Erstellen eines Vermarktungskonzeptes. Hier kann bestimmt werden wie z.B. verschiedene Zielgruppen erreicht werden können:

  • gleichzeitig ansprechen, jedoch mit verschiedenen Kommunikationsmitteln und Kanälen
  • nacheinander (zeitlich versetzt – Phasensystem) mit Priorisierung

Weitere Punkte wie Zielsetzungen, Zuständigkeiten, Budget, Festlegung Kommunikationsinstrumente, Naming/Logo, zeitlicher Rahmen sowie Massnahmenplanung bei nicht erreichen der gesetzten Ziele bis hin zu kleinen baulichen Massnahmen am Gebäude. Gerade bei älteren Gebäude kann letzteres sehr viel bewirken, indem das Gebäude den heutigen Bedürfnissen der Suchenden angepasst werden kann oder einfach mit mehr Aufmerksamkeit besticht.

Mit Kreativität und professionellem Auftritt sich von der zahlreichen Konkurrenz abheben

Bei Büro- und Gewerbeflächen gehört heute online-Marketing zwingend dazu. Ein einfaches Inserat auf den gängigen Online-Immobilien-Marktplätzen reicht schon lange nicht mehr aus. Zumal die meisten online-Portale für Wohnliegenschaften und nicht Büro- und Gewerbeflächen entwickelt wurden.

Beispielsweise kann ein Internetauftritt als Basiskommunikationsmittel eingesetzt werden. Alle anderen Kommunikationsmittel wie z.B. online und Zeitungs-Inserate, Blachen etc. verweisen mittels URL-Hinweis auf die Internetseite. Eine eigene Internetseite für einen bestimmten Leerstand hat den Vorteil, dass dieser Auftritt ganz auf die Eigenheiten des Leerstandes bzw. Räumlichkeiten eingehen kann und die vordefinierte Zielgruppe somit optimal ansprechen kann. Die Verknüpfung der verschiedenen Kommunikationsmittel on- und offline heisst mit Fachbegriff „crossmedia„.

Zudem sollte bei Besichtigungsterminen den Interessenten Unterlagen (Doku oder Flyer) über das Objekt abgegeben werden können. Dies zeugt einerseits von professionellem Verhalten und andererseits hat der Interessent etwas „Handfestes“ was er bei Bedarf auch in einem Gremium z.B. Geschäftsleitung vorlegen kann.

Zu guter Letzt sollte auch das Nachfassen nach einigen Tagen nicht vergessen gehen. Eine kurze Rückfrage, ob noch Fragen offen sind oder noch Unterlagen für die Entscheidungsfindung fehlen, kann Sie und Ihre Liegenschaft wieder ins Gespräch bringen.

Fazit: Mit Immobilien-Marketing sich von der Konkurrenz abheben, ist auch bei Gewerbe- und Büroflächen (älteren Datums)  und auch mit einem kleinen Budget problemlos möglich. Gefragt sind Kreativität und persönliches Engagement.

Autorin Karin Blömeke, immoberatung.ch

 

 

 

 

 

Mit „Auffallen“ zu neuen Büro-Mietern

Das Vermarktungs-Ziel „Auffallen“ gelingt oft durch kreatives Immobilien-Marketing.

Gerade bei viel Leerstand spielt das Auffallen und somit das Abheben von der Konkurrenz eine wichtige Rolle. Neben der Marktfähigkeit (Produktausstattung, Preis, Lage etc.) kann durch eine gezielte Immobilien-Vermarktung sehr viel bewirkt werden. Oft genügt eine wirksame Insertion auf homegate.ch in Verbindung mit einer ausführlichen Internetseite, Werbung/Information vor Ort (Point of Property) und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt noch online-Marketing oder gezielte Plakatwerbung an bestimmten Standorten (crossmedia).

Imagewerbung inbegriffen
Das „Auffallen“ hat nicht nur einen positiven Effekt für die Immobilien – es hilft auch, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu steigern. Mit der Vermarktung von Immobilien wird neben dem Produkt nämlich auch die Firma in den Fokus gerückt (= duales Marketing) und dies wird wiederum durch einen kreativen Marketing-Auftritt vereinfacht.

Kunden wollen betreut werden
Bei einer zielgruppengerechten und zeitlich optimal ausgeführten Vermarktung werden sich Interessenten für Besichtigungen melden. Wird diesen Interessenten im künftigen Prozess jedoch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, werden die Abschlüsse ausbleiben.

Für den ersten Eindruck bleibt nur eine Chance was wiederum heisst, dass der Vermarkter seine Objekte inklusive Umgebung sehr gut kennen muss. Hierzu wäre vorgängig eine kurze Standort-/Markt-Analyse angesagt, um auf Fragen kompetent Auskunft geben zu können. Kein Interessent sollte vor Ort verabschiedet werden, ohne ein Flyer/Dokument zu erhalten, welches die wichtigsten Angaben über das Objekt enthält. Oft muss er das besichtigte Objekt später einem Gremium vorstellen (z.B. Geschäftsleitung) und so hat er die wichtigsten Angaben inklusive Bilder gleich zur Hand.

Späteres Kontaktaufnehmen ist erwünscht und kann allfällige noch vorhandene Fragen bzw. Unsicherheiten aus dem Weg räumen.

Fazit: nur durch positives „Auffallen“ können Unternehmen und Immobilien-Objekte sich von der zahlreichen Konkurrenz abheben – und dies fängt bei der Vermarktung an und endet beim persönlichen Kontakt.

Autor: Karin Blömeke, immoberatung.ch